Beim Spiel kann man einen Menschen
in einer Stunde besser kennen lernen
als im Gespräch in einem Jahr.
Platon

Unsere Empfehlungen

Byzantinisches Schach
Diese Rundschachvariante stammt wie der Name schon sagt aus Byzanz (dem Byzantinischen Reich auch Ostrom genannt). Entwickelt wurde es dort wohl im 10. Jahrhundert. Das Spielfeld hat die gleiche Anzahl Felder wie das reguläre eckige Schachfeld, diese sind allerdings auf Kreisbahnen angeordnet. Nicht nur dies hat gravierende Änderungen auf die Startaufstellung und die Spielzüge, sondern auch die damals gültigen Schachregeln, welche sich von den heutigen einigen Punkten unterscheiden.
25,00 EUR
Barbacan
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Der Name Barbacan stammt aus dem Altspanischen, was soviel wie Festung oder Fort bedeutet. Aus dem Spiel ist zu ersehen, dass es ein Belagerungsspiel ist. Alten Quellen zufolge stammt es von den Mauren. Das Spielfeld ist nicht nur ein  Ornament, sondern auch ein genau durchdachtes Festungssystem.
Die Besonderheit an dem Spiel ist, dass es – im Gegensatz zu anderen Belagerungsspielen - keine Verteidiger gibt. Jeder der Mitspieler ist ein Angreifer und ist bestrebt in die Festung einzudringen und  im gleichen Moment die gegnerischen Angreifer daran zu hindern. Beobachten, Taktik und Kampfgeschick entscheiden dieses Spiel.
Dieses alte maurische Spiel besticht nicht nur durch seine außergewöhnliche Optik. Hier ist auch eine Menge Strategie gefragt, denn es gilt eine Festung zu erobern und dabei die eigenen Spielsteine so geschickt zu platzieren, dass man damit den oder die Gegner blockiert.
Die Anzahl der verwendeten Spielsteine variiert je nach Anzahl der Spieler.
Im Spielmaterial sind enthalten: 12 + 12 + 8 + 6 + 5 + 4 Spielsteine.
30,00 EUR
Surakarta
Das nach der javanesischen Stadt benannte Spiel Surakarta stammt vermutlich auch aus jener Region: Indonesien. Hier müssen zwei Spieler ihre Steine strategisch günstig ziehen um gegnerische Steine zu schlagen. Die Bewegungsmöglichkeiten der Steine über die Bögen des Spielfeldes verlangen den Spielern einiges an Konzentration ab.
Auf dem selben Spielfeld können ebenfalls die Spiele "Seega" und "Hochsprung" gespielt werden. Die Anleitungen hierzu sind mit dabei.
18,00 EUR
Alquerque
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Es ist davon auszugehen, dass die Ursprünge des Spieles in Ägypten zu finden sind. Man entdeckte dort auf einer Dachsteinplatte des Tempels Sethos I in Kurna ein Alquerque-Spielfeld. Datiert wurde die Steinplatte auf 1400 v. Chr., wobei man aber nicht weiß, ob und wie damals eventuell gespielt wurde. Ein Spiel namens Quirkat wurde um ca. 950 v. Chr. in der arabischen Schrift Kitab-el Aghani erwähnt, aber wiederum keine Spielregeln. Es gelangte wohl durch die, von den Arabern islamisierten, Mauren um das Jahr 711 nach Spanien und Portugal. Es ist naheliegend, dass dort im Laufe der Zeit aus „El-Qirkat“ „Alquerque“ wurde. Endlich wurden nun auch im 13. Jhd. die Spielregeln in einem Buch niedergeschrieben, im „ Libros de los Juegos“- dem Buch der Spiele. König Alfonso X. lies dieses Werk verfassen.
Nachweislich schon im alten Ägypten gespielt, ist dies der Vorgänger unseres heutigen Damespiels. Es gilt alle Steine des Gegners durch Überspringen zu schlagen, was auch schon Kinder im Alter von 5-6 Jahren gut verstehen.
12,00 EUR
Schach
Schach - das wohl erfolgreichste Brettspiel der Welt.
Die heutigen Schachhistoriker sind sich darin einig, dass das eigentliche Schach - mit einigen Unterschieden zu den heutigen Regeln - um 500 n. Chr. im Nordwesten Indiens seinen Anfang nahm und sich von dort in alle Himmelsrichtungen ausbreitete. Dafür spricht auch, dass die Grundstellung der Schachfiguren dem damaligen indischen Heer entsprach.
Man kann davon ausgehen, das in Persien das Spiel auch seinen Namen "Schach" erhielt. Denn das persische Wort für König ist "Schah".
Auch hielt Schach als Thema Einzug in die Literatur. Liebeskunst und Schachkunst lagen eng beieinander. Eine Schachpartie zwischen Mann und Frau endete nicht selten im Bett. Die Liebeskunst stand wohl doch über der Schachkunst, wie auch im Mittelalter das Liebesschach zu einem Leitmotiv der Minne wurde.
Als die Kreuzritter im 10 / 11 Jhrd. aus dem Orient, nach mehr oder weniger erfolgreicher Schlacht nach Mitteleuropa zurückkehrten, hatten diese das Schachspiel im Gepäck dabei. Dadurch verbreitete sich nun auch in unseren Regionen dieses Spiel. Leider ging dabei ein anderes Spiel beinahe in Vergessenheit: das Hnefatafl oder auch Tablut genannt.
25,00 EUR
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Fanorona
Fanorona gehört zu den Spielen der Alquerque-Familie, welche in Ägypten und dem mittleren Osten seit über 3000 Jahren gespielt werden. Auf Madagaskar entstand dieses Spiel wahrscheinlich im 17. Jahrhundert. Traditionell wird es noch immer auf Madagaskar gespielt, wo man es „fanurn“ ausspricht.
Praktischerweise ist auf diesem Spielfeld auch Alquerque spielbar. (Die Anleitung ist selbstverständlich mit dabei.) Fanorona fasziniert durch eine Schlagtechnik, die für uns Mitteleuropäer ungewöhnlich erscheint. Ziel ist es alle gegnerischen Steine zu schlagen.
18,00 EUR
0,10 EUR
Seega
Seega („siga“ ausgesprochen) ist ein Brettspiel für 2 Personen mit einer leichten Strategie, welches vor allem von Ägyptern und Somalis gespielt wurde, bzw. gespielt wird. Auf dem 1400 v. Chr. begonnenen Tempel in Kurna (Oberägypten) fand man mehrere in die Dachsteine eingeritzte Spielfelder, darunter auch Seega.
Auch das Spiel "Kono" kann auf diesem Spielfeld gespielt werden. Die Spielanleitung hierzu ist mit dabei.
5,00 EUR
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